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Ab nach Paris: ein selbst gebauter Klapptisch im französischen Chic

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Einen Klapptisch in französischem Chic einfach selber bauen.
Der Tisch im französischen Stil kann schon bald dein Wohnzimmer schmücken.
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    50 - 60 €
  • Dauer
    3-8 h

Einleitung

Romantische enge Gassen, kleine Cafés und die Unbeschwertheit entspannter Urlaubstage: Ach, wie gerne würde man dieses Gefühl mit in die Heimat nehmen. Unmöglich? Nein! Wir zeigen dir, wie du Frankreich, genauer: Paris, ganz einfach in deine Wohnung zaubern kannst – mit einem geschmackvollen Klapptisch im französischen Stil. Mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung holst du dir das Frankreich-Flair ganz schnell nach Hause.

Du brauchst

Icon accessories
Hilfsmittel
  • Meterstab
  • Schraubzwingen
  • Pinsel
  • dünner Filzstift
  • Nagel zum Vorbereiten der Bohrung
  • Lineal
  • Arbeitshandschuhe
  • Tuch
  • Hammer
  • Schraubschlüssel
  • Winkelmesser-Schablone (damit kannst du im richtigen Winkel sägen)
  • Bohrschablone (hilft beim Bohren ins Rohr)
  • Reinigungsmittel für Kupfer
  • Klebstoff für Metall
  • Schutzbrille
  • Meterstab
Icon confirmation
Materialliste
  • 1 Brett aus Buche: 40 x 40 x 2 cm (LxBxH)
  • 4 Holzlatten aus Buche: 40 x 2 cm (LxB)
  • 4 Kupferrohre: 56 x 1,6 cm (LxD)
  • 4 Kupferrohe: 30 x 1,6 cm (LxD)
  • 8 Kupferrohr-Winkel: 1,6 cm (D)
  • 8 Schrauben für die Tischplatte: 16 x 3,5 mm (LxD)
  • 2 Schrauben für das Rohr-Gestell 40 x 6 mm (LxD)
  • 4 passende Muttern
  • 2 Gurte zum Auf- und Zuklappen des Tisches: 60 x ca. 3 cm (LxB)
  • Kupferfarbe
L: Länge, B: Breite, H: Höhe, D: Durchmesser

Los geht's - Schritt für Schritt

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Löcher in die langen Kupferrohre bohren

Mit dem Akku-Bohrschrauber werden Löcher in die Kupferrohre gebohrt.
Mithilfe der Löcher in den Kupferrohren verschraubst du später die Gestelle miteinander.

Du brauchst: Akku-Schlagbohrschrauber (je nach Wandbeschaffenheit), Metallbohrer 6mm, Bohrschablone (hilft beim Bohren ins Rohr), Schraubzwingen, Meterstab, Hammer, Nagel zum Vorbereiten der Bohrung, dünner Filzstift, 4 Kupferrohre mit 56 cm Länge

Als erstes stellst du den Klapptisch zum Selberbauen auf sichere Füße, heißt: ein Klappgestell aus Kupferrohren. Hierfür ist erst einmal Bohren angesagt: Jedes Kupferrohr bekommt in der Mitte ein Loch. Da das bei allen Rohren auf der genau gleichen Höhe sein muss, solltest du nun den Meterstab zücken, die Stelle sorgfältig abmessen und sie markieren. Fixiere das erste Rohr mit Schraubzwingen, damit es beim Bohren nicht verrutschen kann. Damit du selbst auf dem glatten Material nicht abrutschst, kannst du mit Hammer und Nagel an der Markierung eine kleine Kuhle schlagen. Hier kannst du dann die Stelle kurz anbohren. Bevor du den Bohrer ansetzt, solltest du eine Bohrschablone verwenden, um gerade durch das Rohr zu bohren. Die legst du auf das Rohr und setzt den Bohrer in das passende Loch der Schablone. Nun musst du einfach mit etwas Druck bohren und die Schablone sorgt dafür, dass du gerade bohrst.

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Den ersten Rahmen für das Gestell zusammenbauen

Klebstoff wird auf die Kupferrohre aufgetragen.
Als erstes muss der Klebstoff an die Enden der Kupferrohre aufgetragen werden.
Die Kupferrohre und Winkel werden verbunden.
Jetzt werden die Kupferrohre und Winkel zu einem Rechteck zusammengesteckt.

Du brauchst: Klebstoff für Metall, 4 Kupferrohre mit 56 cm Länge, 4 Kupferrohre mit 30 cm Länge, 6 Kupferrohr-Winkel

Das Tischgestell besteht im Prinzip aus zwei zusammengeschraubten Kupferrohr-Rechtecken. Die baust du aus jeweils zwei langen und zwei kurzen Kupferrohren. Für das Rechteck ordnest du die Rohre so an, dass sich die kurzen und die langen gegenüberliegen. Heißt: Du klebst an die Enden der kurzen Rohre jeweils ein langes und umgekehrt. Damit das auch im rechten Winkel geschieht, nutzt du an den Ecken je einen Winkel. Fang mit einem kurzen Rohr an. Klebe in das eine Ende einen Winkel. Dann setzt du ein langes Rohr daran. In das freie Ende setzt du den nächsten Winkel und klebst hier das zweite kurze Rohr an. Darauf folgt das zweite lange Rohr. Dann noch ein vierter Winkel, der das lange mit dem ersten kurzen Rohr verbindet, Kleber rein. Fertig ist der erste Teil des Tischgestells.

Zur Vorbereitung für das zweite Gestell klebst du ein langes und ein kurzes Rohr mithilfe eines Winkels zusammen. Das Gleiche machst du mit den restlichen beiden Rohren. Aber Achtung: Die beiden Zweiteiler noch nicht zusammenkleben!

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Das Tischgestell verschrauben

Die Kupferrohre werden verkreuzt.
Als erstes werden die Kupferrohre verkreuzt hingelegt.
Mit einer Schraube werden die Kupferrohre verbunden.
Nun verschraubst du die beiden Rohre miteinander.
Die Schraubenmutter sorgt dafür, dass die Schraube fest sitzt.
Mit Mutter und Schraube sind die Kupferrohre fest verbunden.
Mit Schraubschlüssel und Steckschlüsselaufsatz werden die Schraube und Mutter festgezogen.
Jetzt noch alles ordentlich festziehen und das Gestell für den französischen Tisch ist fertig.

Du brauchst: Akku-Schlagbohrschrauber (je nach Wandbeschaffenheit), Steckschlüssel-Aufsatz, Schraubschlüssel, 2 Schrauben: 40 x 6 mm (LxD) , 4 Muttern, 2 Kupferrohr-Winkel

Jetzt ist es so weit: Das Gestell, auf dem später die Tischplatte liegt, wird verschraubt. Dafür nimmst du das fertige Rohr-Rechteck und legst eins der zweiteiligen Rohre hinein, sodass die beiden langen Kupferrohre parallel nebeneinanderliegen und die Löcher auf gleicher Höhe sind. Nun kannst du eine Schraube durch beide Löcher drehen und sie mit der Mutter auf der anderen Seite fixieren. Damit die Schraube nicht unschön herausguckt, hilft eine zweite Mutter, sie zu verstecken. Die wird einfach hinter die Erste gesetzt. Für einen festen Halt drehst du die Mutter mit dem Schraubschlüssel und dem Steckschlüssel-Aufsatz auf dem Akku-Schlagbohrschrauber gut fest. Bevor du die andere Seite verschraubst, klebst du das zweite Rohrgesteck zusammen. Dafür stellst du das Gestell auf den bereits verschraubten Teil auf und fügst die beiden Zweiteiler mit Winkeln zusammen. Wenn alles verklebt ist, schraubst du die beiden anderen langen Rohre zusammen.

Dein Tischgestell sollte nun aus zwei rechteckigen Rohrkonstruktionen bestehen, die jeweils an der langen Rohrseite miteinander verschraubt sind und sich dadurch auf- und zuklappen lassen.

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Gestell säubern – und der erste Teil ist fertig

Fingerabdrücke und Schmutzreste werden mit einem Tuch beseitigt.
Ein Tuch mit speziellem Reinigungsmittel für Kupfer sorgt für den letzten Glanz.

Du brauchst: Reinigungsmittel für Kupfer, Tuch

Als Feinschliff kannst du das Kupfergestell jetzt mit einem speziellen Reinigungsmittel säubern. Dafür gibst du einige Tropfen auf ein Tuch und fährst die Kupferrohre entlang, damit alle Fingerabdrücke und Schmutzreste verschwinden. Nun ist schon der erste Part deines Klapptisches zum Selberbauen fertig!

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Die Tischplatte zurechtsägen

Auf dem Brett werden die benötigten Maße mit Meterstab und Bleistift markiert.
Damit du weißt, wo du sägen musst, markierst du als erstes die richtigen Maße.

Du brauchst: Akku-Kreissäge mit Sägeblatt, Schraubzwingen, Meterstab, Meterstab, Arbeitshandschuhe, Brett

Nun kannst du dich an die Tischplatte machen. Dafür misst du mit dem Meterstab die Maße 40 x 40 cm ab und markierst sie mit Bleistift auf dem Brett. Danach befestigst du es mit Schraubzwingen an deiner Arbeitsplatte, damit es beim Sägen nicht verrutschen kann.

Bevor du mit dem Sägen loslegst, solltest du Arbeitshandschuhe anziehen und an der Akku-Kreissäge die Schnitttiefe einstellen. Dafür rechnest du zu der Dicke deines Materials 2 mm dazu. Dann setzt du die ausgeschaltete Säge so an das Brett an, dass das Sägeblatt das Brett noch nicht berührt. Schalte das Gerät ein und warte, bis es seine volle Drehzahl erreicht hat. Erst dann bewegst du die Säge vorsichtig nach vorne und führst sie langsam, aber unbedingt gleichmäßig mit einer konstanten Bewegung, durch das Holz.

Wenn du noch unsicher im Umgang mit der Handkreissäge bist oder einen langen Schnitt machen musst, nimmst du am besten eine Führungsschiene zur Hilfe.

Icon hint
SÄGEN MIT DER HANDKREISSÄGE

Die Akku-Kreissäge ist eine Mini-Handkreissäge und wirkt auf den ersten Blick, wie alle Kreissägen, ein bisschen abschreckend. Aber wenn du dich einmal herangetraut hast, merkst du, wie einfach sie zu bedienen sind. Der große Vorteil: Auch lange gerade Schnitte können damit super präzise ausgeführt werden.

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Holzplatte gründlich abschleifen

Mit einem Schleifschwamm wird die Holzplatte gründlich abgeschliffen.
Damit später keine Splitter abstehen, solltest du das Holz sauber abschleifen.

Du brauchst: Schleifschwämme mittel und fein, Schutzbrille

Damit deine Freude über den französischen Klapptisch nicht durch Splitter in der Tischplatte getrübt wird, solltest du das Brett an der Oberfläche und den Kanten gründlich abschleifen. Dafür fährst du mit dem Schleifschwamm gleichmäßig und ganz ohne Druck in eine Richtung. Den entstandenen Holzstaub kannst du am Ende einfach wegfegen oder aufsaugen. Um Schleifstaub in den Augen zu vermeiden, setzt du am besten eine Schutzbrille auf.

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Die Holzlatten zurechtsägen und an der Unterseite der Tischplatte anbringen

Mit Holzlatten wird die Unterseite der Tischplatte gebaut.
Die Holzlatten sorgen dafür, dass die Tischplatte später stabil auf dem Metallgestell sitzt.
Mit einem Akku-Schlagbohrschrauber werden die Holzlatten befestigt.
Die Holzlatten jetzt nur noch festschrauben und die Tischplatte ist fertig.

Du brauchst: Akku-Stichsäge, Stichsägeblatt HCS, T 101 B, Akku-Schlagbohrschrauber (je nach Wandbeschaffenheit), Holzbohrer 3,5mm, Schraubzwingen, Arbeitshandschuhe, Winkelmesser-Schablone (damit kannst du im richtigen Winkel sägen), Meterstab, Lineal, Holzlatten, 8 Schrauben: 16 x 3,5 mm (LxD)

Jetzt baust du den Rahmen für die Unterseite der Tischplatte. Die Holzlatten müssen dafür an ihren beiden Enden in einem 45-Grad-Winkel abgesägt werden. Damit das gelingt, misst du mit dem Winkelmesser 45 Grad auf der Holzlatte ab und markierst den Punkt mit einem Bleistift. Um gerade zu sägen, ziehst du am besten eine Linie vom markierten Punkt zur gegenüberliegenden Ecke (deinem Schnittanfangspunkt). Zum sicheren Sägen solltest du die Holzlatte mit einer Schraubzwinge fixieren. Nun kannst du die Stichsäge ansetzen und langsam ohne viel Druck von dir wegführen. Das wiederholst du an allen Enden der vier Latten. Wenn du dir nochmal genau angucken willst, wie das Sägen mit der Stichsäge genau funktioniert, schau dir unser Tutorial zum Gerade-Sägen mit der Stichsäge an.

Um die Holzlatten mit der Tischplatte verschrauben zu können, bohrst du Löcher in die Holzlatten und das Brett. In jede Holzlatte kommen zwei Löcher, die circa 5 cm von jeweils einem Ende der Latte liegen. Die Löcher in den Holzlatten sollten 0,5 bis 1 mm größer sein als der Schraubendurchmesser groß ist. Die Löcher im Brett hingegen 1 mm kleiner. So kann das Gewinde gut greifen. Die Schraubenpunkte solltest du bei beiden Teilen an der gleichen Stelle markieren. Nun kannst du die gesägten Holzlatten im Viereck auf die Unterseite der Tischplatte legen und festschrauben.

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Die Gurte am Tischgestell befestigen

Die Spanngurte und das Kupfergestell werden auf die Unterseite der Tischplatte gelegt.
Das Rohrgestell kommt nun umgedreht auf die Unterseite der Tischplatte.
Die Gurte werden an dem Metallgestell mit einem Tacker befestigt.
Mithilfe der Gurte kannst du deinen Tisch bei Bedarf ganz einfach zusammenklappen.

Du brauchst: Tacker (inkl. Klammern), 2 Gurte

Um den Klappmechanismus für das Tischgestell zu bauen, muss die Tischplatte umgekehrt (das Holzlatten-Viereck zeigt nach oben) vor dir liegen. Die Spanngurte legst du in die Tischplatte und platziert sie jeweils 6 cm vom Rand entfernt. Das Kupfergestell setzt du auf die Gurte drauf. Nun legst du ein Ende des Gurtes über das Rohr und tackerst es mit dem Gurt zusammen, der auf der Holzplatte liegt. Das machst du auch mit den anderen Enden.

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Feinschliff und aufgestellt

Mit Farbe und Pinsel werden die Schrauben dem restlichen Metall angeglichen.
Damit die Schrauben nicht auffallen, werden sie im Kupferton angemalt.

Du brauchst: Pinsel, Kupferfarbe

Damit das Gestell schön einheitlich wirkt, kannst du jetzt als Feinschliff die Schrauben und Muttern des Kupfergestells mit spezieller Kupferfarbe anmalen. Sobald die Farbe getrocknet ist, kannst du das Gestell richtig aufstellen und die Tischplatte daraufsetzen.

Voilà: Fertig ist dein neuer französischer Klapptisch – komplett selbst gemacht!

Brauchst du noch Deko für dein neues Lieblingsstück? Mit einer selbst gebauten Vase aus Holz oder dem Weinhalter mit schwebenden Gläsern ist das ganz schnell erledigt.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.