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So machst du dein Zuhause katzensicher

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Eine braun-schwarz-rot gemusterte Katze ist halb in einer blauweißen Papiertüte verschwunden, sodass nur noch ihr Hinterteil hervorguckt.
Wenn du deine vier Wände katzensicher einrichtest, macht deiner Katze das Toben noch mehr Spaß. © istock

Du hast eine flauschige Mitbewohnerin, die immer wieder neue Ecken zum Verstecken findet? Die spielwütig durch deine Wohnung fegt und dabei weder auf die Vase von der Schwiegermutter noch deine Pflanzen achtet? Die sich nicht darum schert, ob Balkon und Fenster katzensicher sind? Willkommen im Club der Katzenmenschen! Wie gut, dass du dich mit den folgenden Tipps vor durchgebissenen Kabeln und umgeworfenen Möbeln wappnen kannst.

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So kannst du den Balkon katzensicher gestalten

Balkon katzensicher gestalten: Eine Katze sitzt inmitten von Pflanztöpfen auf einem Balkon und schaut aufmerksam und neugierig umher.
Auch Katzen genießen die Aussicht von einem tiersicheren Balkon. © istock

Katzen sind Jäger, ihnen ist egal, wie groß oder klein der Balkon oder die Terrasse sind. Erspähen sie einen Vogel, ein Eichhörnchen oder auch nur wirbelnde Blätter, sind sie – zack! – davon, ehe du reagieren kannst. Mit einem Netz, das du einmal rundherum spannst, machst du deinen Balkon katzensicher. Unser Tipp: Nimm ein schwarzes, das stört deine Sicht nicht so sehr. Die Terrasse kannst du ebenfalls katzengerecht umzäunen – hier gibt es mittlerweile Gehege. Die sehen aus wie eine Voliere, sperren aber die Vögel aus statt ein!

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So machst du deine Fenster katzensicher

Fenster katzensicher machen – aus gutem Grund. Eine gefleckte Katze schaut, auf der Fensterbank sitzend, nach draußen.
Offene Fenster sind für Katzen eine gefährliche Verlockung. © istock

Als Katzenbesitzer weißt du: Lüften ist ein heikles Thema. Öffnest du das Fenster ganz, kann es sein, dass dein Vierbeiner schwuppdiwupp stiften geht. Gekippte Fenster bergen die Gefahr, dass deine Katze – wie auch jedes andere Haustier – sich einklemmen kann. Bestimme am besten pro Raum ein Lüftungs-Fenster und spanne davor ein Katzennetz. Dann kannst du es problemlos öffnen. Eine Möglichkeit ist auch, das Fenster zu öffnen und dann die Jalousie herunterzulassen. So kommt Luft rein, deine Katze kann aber nicht durchs Fenster entwischen. Wenn du mit gekippten Fenstern lüften willst, solltest du deine Katze für die Zeit aus dem Zimmer aussperren oder im Zimmer bleiben. Mehr zu Katzen und Fenstern liest du auf dem Blog „Tierisch wohnen“.

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So bleibt deine Tür zu – auch mit Katze im Haushalt

Eine braun-schwarz-rot gemusterte Katze marschiert durch eine weiße Holztür.
Wenn deine Katze Türen öffnen kann, hilft ein einfacher Trick. © istock

Deine Katze kann Türen öffnen? Das ist spitze! Aber manchmal nicht so praktisch, besonders, wenn es in deiner Wohnung katzensichere Zimmer geben soll. Wir haben zwei Lösungen parat: Montiere statt der Klinke einen Knauf. Oder du drehst die Klinke um 90 Grad nach oben. Diese Tür aufzubekommen, schaffen nur die wenigsten Tiere.Ein Tipp gegen Klemm-Pfoten: Gewöhne deiner Katze zum Beispiel mit Clicker- Training an, vor der Tür zu warten, wenn du hindurchgehst.

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Mache deine Möbel katzensicher

Eine Katze steht aufrecht vor einem Regal und hat ihre Krallen in das Regalbrett vergraben.
Katzen hangeln und klettern gern, auch an Möbeln. Diese solltest du deshalb besser sichern! © istock

Deine Katze verkriecht sich gerne mal in Lücken, zum Beispiel hinter einem Regal? Stelle deine Schränke, Regal und Kommoden möglichst nah an die Wand. Das verhindert, dass dein flauschiger Mitbewohner dahinter steckenbleibt. Katzen verstecken sich nicht nur gern, sie klettern und springen auch mit Vorliebe auf Regale oder Schränke. Montiere die Möbel am besten mit passenden Schrauben und Dübel an der Wand . So bleiben sie im Gleichgewicht.

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Verstecke Verlockungen für deine Tiere

Eine Katze tobt mit einer Papiertüte herum, sodass nur noch ihr Hinterteil hervorschaut.
Auch „Spielzeug“ wie Papiertüten solltest du nach dem Spielen in einem Schrank verstauen. Sicher ist sicher. © istock

Wenn deine Katze gern Dinge anknabbert oder frisst, die nicht gut für sie sind, hilft nur eins: Wegräumen. Deckellose Mülleimer, filigrane Deko-Objekte, ungenießbare Pflanzen & Co. gehören in Zimmer, zu denen dein Tier keinen Zutritt hat. Reinigungsmittel; Medikamente und Ähnliches in – abschließbare – Schränke.

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Kabel katzensicher machen: drei Tipps

Ein loses Kabel wird verlegt.
Deine Katze hältst du von den Kabeln in deiner Wohnung fern, indem du sie kreativ versteckst. © istock

Katzen haben Kabel zum Fressen gern. Hier hast du drei Möglichkeiten, Kabel tiergerecht zu verlegen:

1. Verlege Kabelkanäle

Mit Kabelkanälen aus dem Baumarkt kannst du Kabel verstecken. Als DIY-Variante kannst du mithilfe von dünnen Sperrholzplatten, die du tunnelartig an der Wand entlang montierst, einen Kanal für deine Kabel bauen.

2. Duftsprays schützen vor Knabberangriffen

Mit Duftsprays, die ätherische Öle enthalten, kannst du Katzen & Co. von Kabeln fernhalten. Mit Lavendel- oder Zitronen-Duft machst du deinen Haustieren das Knabbern madig – und hast gleichzeitig einen angenehmen Lufterfrischer für deine Wohnung!

3. Schaffe Alternativen

Das Kabel-Knabbern bedeutet oft, dass deine Katze sich langweilt. Schaffe ihr daher Alternativen zum Drauf-Rumkauen. Katzengras beschäftigt deine Mieze genauso wie spezielles Katzenspielzeug.

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Biete deiner Katze Alternativen an

Eine Katze wetzt ihre Krallen an einem Kratzbaum.
Schaffe für deine Katze Möglichkeiten, ihrer Gewohnheiten nachzugehen. © istock

Deine Katze macht sich regelmäßig an deiner Wand oder an deinen Möbeln zu schaffen? Wenn du dein Zuhause vor Kratzangriffen sichern willst, solltest du dich einmal in deinen Mitbewohner hineinversetzen. Deine Katze zeigt dir mit dieser Geste nämlich zwei Dinge: Sie braucht Aufmerksamkeit und Abwechslung. Und: Sie weiß, wie sie dich auf die Palme bringt! Die Lösung: Mehr Zeit zu zweit. Animiere deine Katze zum Beispiel mit selbst gebautem Katzenspielzeug . Biete deiner Katze außerdem mehrere Möglichkeiten, sich die Krallen zu wetzen wie einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett. Am besten in der Nähe der Objekte, an denen sie gern kratzt. Hat sie es zum Beispiel auf dein Sofa abgesehen, kann dieser Trick klappen: Baue einen Couchtisch für die Sofalehne , auf den du mithilfe eines Tackers ein Stück Sisalteppich spannst. Deine Katze wird es lieben, versprochen!