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Videotutorial: Gehrung sägen - so geht`s

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Gehrung sägen: Im Videotutorial erklärt.

Dein nächstes DIY-Projekt aus Holz hat einige Ecken und Kanten? Dann probiere doch mal einen Gehrungsschnitt, um deine Holzenden miteinander zu verbinden. Dieser sieht nämlich nicht nur hübsch aus, sondern hilft auch, die Kräfte im Holz besser zu verteilen. Dadurch wird dein neues Projekt besonders langlebig. In folgender Anleitung stellen wir dir den Gehrungsschnitt ausführlich vor.

So gehst du vor

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Gehrung sägen: die Vorbereitung

Zwei Hände halten zwei Holzbretter, an welchen ein Gehrungsschnitt vorgenommen wurde, gegeneinander.
So sieht der fertige Schnitt aus, wenn du eine Gehrung sägst.

Je nachdem, welche Stärke dein Holz hat und wie lang der Schnitt wird, empfehlen wir dir folgende Werkzeuge für den Gehrungsschnitt:

Eine NanoBlade-Säge mit einem Sägeblatt für Holz, wenn du kurze Schnitte bei eher leichten Hölzern durchführen willst. Alternativ funktioniert auch eine Stichsäge mit passendem Sägeblatt. Für längere Schnitte bietet sich eine Handkreissäge mit passendem Kreissägeblatt plus einer Führungsschiene an.

Ein Bleistift, ein Meterstab, ein Schreinerwinkel, Schraubzwingen, Arbeitshandschuhe, Gehörschutz und eine Schutzbrille machen deine Ausrüstung komplett.

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Das Holz für die Eckverbindung ausmessen

  • Bei einem Gehrungsschnitt werden zuerst mit Bleistift und Schreinerwinkel die Maße für die Eckverbindung markiert.
    Zeichne zuerst die Maße an die Stelle des Holzbrettes ein, wo die Eckverbindung entstehen soll.
  • Mit einem Schreinerwinkel und dem Bleistift lassen sich die Maße für den Gehrungsschnitt genau festhalten.
    Der Schreinerwinkel kommt auch beim Gehrungsschnitt zum Einsatz.
  • Zwei Schraubzwingen befestigen ein Holzbrett an der Werkbank.
    Mit Schraubzwingen fixierst du das Holzbrett sicher.

Zuerst misst du das Holz für die Eckverbindung aus. Zeichne die Stelle, an welcher der Gehrungsschnitt vorgenommen werden soll, auf dem Holz ein. Plane dabei ausreichend Abstand für den Gehrungsschnitt ein. Dieser orientiert sich an der Länge des Sägeblattes. Mit Schraubzwingen fixierst du das Holzstück an einer Werkbank oder deinem Arbeitstisch. Dadurch verhinderst du, dass dir das Holz während des späteren Sägevorgangs wegrutscht.

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GEHRUNGSSCHNITT ODER WINKELSCHNITT?

Bei einem Winkelschnitt sägst du das Holz der Länge nach ab. Ein Gehrungsschnitt zieht sich dagegen durch die gesamte Fläche des Holzes. Das sieht gut aus und sorgt zusätzlich für die Langlebigkeit deines Projektes. Beide teilen einen 90-Grad-Winkel auf.

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Variante 1 – ein Gehrungsschnitt mit einer NanoBlade-Säge

  • Mithilfe der verstellbaren Fußplatte der NanoBlade-Säge wird der gewünschte Neigungswinkel des Sägeblattes für den Gehrungsschnitt eingestellt.
    Die verstellbare Fußplatte der Säge hilft dir dabei, den gewünschten Neigungswinkel beim Sägen beizubehalten.
  • Die mit Schutzhandschuhen gesicherten Hände führen die Säge gleichmäßig an der vorher eingezeichneten Linie entlang.
    Mit der Säge fährst du gleichmäßig an der eingezeichneten Linie entlang.
  • An einem mit Schraubzwingen befestigten Holzbrett wurde ein sauberer Gehrungsschnitt durchgeführt.
    Fertig ist der Gehrungsschnitt.

Einen kurzen Gehrungsschnitt – etwa für ein Vogelhaus – führst du mit einer NanoBlade-Säge oder einer Stichsäge durch. Denk vor dem Sägen daran, dich mit Gehörschutz, Schutzbrille und Handschuhen zu schützen. Mithilfe der verstellbaren Fußplatte an der NanoBlade-Säge oder der Stichsäge kannst du den gewünschten Neigungswinkel des Sägeblattes unkompliziert einstellen. Fahre dann gleichmäßig mit der Säge an der von dir zuvor ausgemessenen Linie entlang. Dank des fest eingestellten Winkels behältst du die Säge gerade auf dem Holz.

Jetzt ist dein Gehrungsschnitt fertig! Füge nun die Ecken wie gewünscht zusammen und befestige sie mit Schrauben, Nägeln oder Leim.

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Variante 2 – ein Gehrungsschnitt mit einer Handkreissäge

Eine Führungsschiene wird auf einer Holzplatte angebracht.
Mit der Führungsschiene bleibst du beim Sägen immer sauber in der Spur.
Mit einem Mechanismus an der Kreissäge wird der Neigungswinkel des Gehrungsschnittes verstellt.
Auch bei der Kreissäge kannst du den gewünschten Winkel für deinen Gehrungsschnitt einstellen.
Eine Kreissäge wird an einer Führungsschiene entlang durch ein Stück Holz gezogen.
Fahre mit der Kreissäge an der Führungsschiene entlang.
Zwei Hände halten zwei Holzteile mit einem Gehrungsschnitt gegeneinander. Sie passen perfekt aufeinander.
Auch mit der Handkreissäge gelingt dir ein sauberer Gehrungsschnitt.

Längere Schnitte, um eine Gehrung zu sägen, führst du mit einer Kreissäge durch. Sie eignet sich perfekt, um längere Leisten passgenau zu zusägen. Eine Führungsschiene unterstützt dich dabei, den Schnitt an der eingezeichneten Linie gerade hinzubekommen. Auch bei der Kreissäge kannst du vorab den gewünschten Winkel für den Gehrungsschnitt festlegen. Vor dem Sägen solltest du noch Gehörschutz und Schutzbrille aufsetzen. Dann erst schaltest du die Maschine ein und beginnst mit dem Sägen. Fahre mit der Kreissäge an der eingezeichneten Linie entlang. So schnell ist der Gehrungsschnitt gesägt und dein nächstes DIY-Projekt umgesetzt. Probiere dich doch gleich mal aus. Der Gehrungsschnitt kommt bei ganz unterschiedlichen Projekten zum Einsatz. Mit ihm lässt du sowohl eine individuelle Sandkiste oder ein Staren-Vogelhäuschen entstehen.

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ALTERNATIVEN, UM EINE GEHRUNG ZU SÄGEN

Möchtest du große, starke oder besonders viele Holzteile auf Gehrung sägen, erleichterst du dir mit einer Kapp- und Gehrungssäge die Arbeit. Einen Gehrungsschnitt kannst du bei dünnen Holzleisten oder -platten auch mit einer Handsäge durchführen. Dabei nutzt du eine Gehrungslade, um den Winkel richtig einstellen zu können.